Die Geschichte des Bördehuus
Das Bördehuus
Am Samstag, den 13. Januar 2001, wurde das im Bördehuus Loomst, einem wieder aufgebautem Niederdeutsches Hallenhaus, untergebrachte Norddeutsche Radiomuseum eingeweiht. Das Norddeutsche Radiomuseum vermittelt durch zahlreiche Radio- und Fernsehgeräte sowie Dokumente und Originalaufnahmen einen Einblick in die über 80-jährige deutsche Rundfunkgeschichte.
Im Januar 1988 wurden erste Gespräche mit den Radiosammlern Wolfgang Tenschert und Siegfried Grüttner geführt. Sie verfügten bereits zu der Zeit über rd. 600 Exponate.
Die Grundsteinlegung
Im Frühjahr 1991 bot sich der Samtgemeinde Börde Lamstedt die Möglichkeit, in Nindorf, einem Ortsteil der Gemeinde Lamstedt, ein Niederdeutsches Hallenhaus zu erwerben. Das Hallenhaus wurde zunächst abgebaut, die Einzelteile numeriert und zwischengelagert.
Mit der Einweihung des Landschaftsparkes Lamstedt 1994 konnte die Standortfrage geklärt werden.
Das Gerippe des Hauses
Konkret wurde es im Sommer 1997. Es wurden Gespräche mit den örtlichen Vereinen geführt, da fest stand, daß der Bau nur mit der Erbringung von erheblichen Eigenleistungen finanzierbar wäre. So fand die Grundsteinlegung am 17. Dezember 1998 statt und das Richtfest konnte am 28. April 1999 gefeiert werden.
Es engagierten sich die Landjugend Hackemühlen/Wohlenbeck/Rahden/Heeßel, die Volkstanz- und Trachtengruppe Börde Lamstedt, die Feuerwehr Lamstedt, der Turn- und Sportverein Lamstedt, der Angelsportverein Börde Lamstedt, die Krieger- und Soldatenkameradschaft Lamstedt, der Männer- und Frauenchor Harmonie, der Landfrauen- verein Börde Lamstedt, der Schützenverein Lamstedt, die DRK-Ortsgruppe Lamstedt, die Vereinigung der Selbständigen, der Rassegeflügelzuchtverein, der Kulturkreis Kunstpott und der Lamstedter Gemeinderat. Die Summe der Eigenleistungen liegt bei rund 2000 Stunden.